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Von Drohnen getroffener Frachter „Chelsea 3“: Neuer Abschleppversuch erwartet

Das unbemannte Schiff treibt östlich von Primorsko. Der erste Versuch, es nach Burgas zu schleppen, scheiterte am Donnerstag an Wind und hohen Wellen.

Bulgarien will den im Schwarzen Meer von Drohnen getroffenen Frachter „Chelsea 3“ erneut in den Hafen von Burgas schleppen lassen. Die Aktion soll bei besserem Wetter fortgesetzt werden, berichteten BNT und bTV am Freitagmorgen. Das weitere Vorgehen hänge vom Wetter und von der Sicherheit der Besatzungen ab, hieß es bei bTV. Eine genaue Uhrzeit wurde nicht genannt.

Am Donnerstag hatte die Seeverkehrsbehörde den Schlepper „Aliot“ und das Boot „Spasitel 2“ zu dem Schiff geschickt. Wegen des starken Seegangs konnte kein Notfallteam an Bord gebracht werden. Gegen 16 Uhr kehrte der Schlepper ohne den Frachter nach Burgas zurück. Das unbemannte Schiff unter maltesischer Flagge ist inzwischen in die Zwölf-Meilen-Zone östlich von Primorsko getrieben.

Die „Chelsea 3“ war am 13. Oktober rund 17 Seemeilen östlich von Bjala getroffen worden, alle 15 Besatzungsmitglieder wurden gerettet. In Burgas soll das Schiff untersucht und nach Spuren der Drohnen abgesucht werden. Nach Angaben von Ministerpräsident Rumen Radew könnten mögliche Überreste belegen, wessen Drohnen den Angriff verübt haben.

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