OKTAGON 95: Humburger ruft gegen Kincl den „Generationswechsel“ aus
Am Samstag in Karlsbad trifft die Nummer drei im Mittelgewicht auf seinen früheren Förderer. Kincl zeigt Verständnis – Humburger träumt vom Gürtel.
Foto: Elvis Maslic / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)
Video: YouTube · OKTAGON Global · youtube.com
Vor dem Hauptkampf von OKTAGON 95 am Samstag in der Karlsbader Arena gibt sich Dominik Humburger kämpferisch. Über das Duell mit dem früheren Mittelgewichts-Champion Patrik Kincl sagte der 30-Jährige in einem OKTAGON-Interview: „Generationswechsel. Das ist ein Prozess, den niemand aufhält.“ Er wolle „einmal erleben, den Gürtel zu halten und zu sagen, dass ich Champion bin“.
Brisant: Kincl war 2021 Matchmaker jener Veranstaltung, bei der Humburger sein Profidebüt gab. „Man könnte das Undank nennen. Ich könnte beleidigt sein, dass ich ihm helfe, seine Karriere anzuschieben“, sagte der 37-Jährige über die Herausforderung – und fügte an: „Aber ich hätte dasselbe getan.“ Er sieht darin Kühnheit und nimmt sie Humburger nicht übel. OKTAGON-Promoter Ondřej Novotný: „Für beide ist es ein Kampf um alles.“
In der OKTAGON-Rangliste ist Kincl (30 Siege, 12 Niederlagen) die Nummer zwei, Humburger (12:3) die Nummer drei. Vor dem Sieger stehen noch Champion Krzysztof Jotko, Interimschampion Makhmud Muradov und Kerim Engizek; ein Titelkampf ist nicht zugesagt.
