Millionen für „physische KI“: Bundesregierung plant laut Kreisen Nvidia-Partnerschaft
Der Bund will laut Regierungskreisen einen dreistelligen Millionenbetrag in eine KI-Kooperation mit Nvidia stecken. Siemens und Audi sollen dabei sein – Verkündung womöglich am Montag.

Archivbild · Foto: Anderseidesvik / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)
Die Bundesregierung plant nach Informationen aus Regierungskreisen eine Partnerschaft mit dem US-Chipkonzern Nvidia, um künstliche Intelligenz in der deutschen Industrie voranzubringen. Das erfuhren ZDF und dpa; zuerst hatte das „Handelsblatt“ berichtet. Offiziell bestätigt ist das Vorhaben nicht. Der Bund sei bereit, einen dreistelligen Millionenbetrag zu investieren, der aus Reserven der Hightech-Agenda kommen könnte.
Im Mittelpunkt steht sogenannte physische KI, die etwa Roboter und autonome Fahrzeuge trainiert, sowie KI-Modelle für die Fabriken der Zukunft. Rund ein Dutzend deutsche Unternehmen wollen sich demnach beteiligen, darunter Siemens, Audi und Black Forest Labs. Nvidia soll Ingenieure schicken und Chips liefern; ein Teil des Bundesgeldes soll die Miete von Rechenkapazität in einer KI-Cloud der Deutschen Telekom bezuschussen.
Verkündet werden könnte die Kooperation beim Investitionsgipfel „Invest in Germany“ am Montag und Dienstag in Berlin. Zum Auftakt am Montagabend werden Bundeskanzler Friedrich Merz und Nvidia-Chef Jensen Huang erwartet. Nvidia bestätigte laut Berliner Zeitung bislang nur Huangs Teilnahme.
