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27 Meter Spannweite, 138 Kilo: DLR-Video zeigt, wie das Solarflugzeug HAP-alpha entstand

Das unbemannte Solarflugzeug HAP-alpha soll einmal in rund 20 Kilometern Höhe fliegen. Ein neues DLR-Video begleitet es vom Bau bis zum Erstflug in Cochstedt.

Beim Abspielen wird das Video von YouTube (Google) geladen.

Foto: NASA Armstrong Flight Research Center / NASA/Tony Landis / Wikimedia Commons, Public domain (zugeschnitten und skaliert)

Video: YouTube · DLR · youtube.com

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat am 15. Oktober ein Video über seine Höhenplattform HAP-alpha veröffentlicht. Es zeigt, wie das unbemannte, solarelektrisch angetriebene Fluggerät im DLR von Grund auf entwickelt und gebaut wurde, und begleitet es bis zum Erstflug am 2. September 2026 am Nationalen Erprobungszentrum für Unbemannte Luftfahrtsysteme in Cochstedt in Sachsen-Anhalt. Beteiligt sind laut DLR 16 Institute und Einrichtungen unter Leitung des DLR-Instituts für Flugsystemtechnik.

HAP-alpha hat 27 Meter Spannweite, wiegt aber nur 138 Kilogramm. Ausgelegt ist die Plattform für Flüge in bis zu etwa 20 Kilometern Höhe in der unteren Stratosphäre – mit rund 30 km/h in Bodennähe und etwa 50 km/h in großer Höhe. Dort soll sie Technik für Erdbeobachtung und Kommunikation unter realen Bedingungen erproben, etwa das hochauflösende Kamerasystem MACS-HAP und das Radar HAPSAR. Beim Erstflug blieb sie rund 70 Minuten in der Luft und stieg bis auf 180 Meter; der Wind durfte dabei höchstens 1 Meter pro Sekunde betragen.

Die größte Herausforderung beim Erstflug sei die Anfälligkeit eines solchen Höhenflugzeugs, erklärte Andreas Bierig, kommissarischer Leiter des DLR-Instituts für Flugsystemtechnik. Als Nächstes wertet das Team die Flugdaten aus und bereitet einen zweiten Flug in geringer Höhe vor. Erst nach der Testkampagne sollen Flüge in größerer Höhe über dünn besiedeltem Gebiet wie dem Meer folgen.

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