Nvidia steigt bei Laptop-Prozessoren ein: Erste Geräte mit RTX Spark im Handel
Seit heute sind die ersten Notebooks mit Nvidias neuem Laptop-Chip RTX Spark weltweit erhältlich. Erste Tests loben die Grafikleistung, die CPU-Kerne gelten als nicht ganz aktuell. Preise ab 2.599 Dollar.

Archivbild · Foto: Coolcaesar / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)
Nvidia steigt mit eigenen Laptop-Prozessoren in den Windows-Markt ein: Laut dem Konzern ist die Plattform RTX Spark seit dem 16. Oktober weltweit verfügbar. Der Chip N1X kombiniert einen von MediaTek entworfenen Arm-Prozessor mit bis zu 20 Kernen und eine Blackwell-Grafikeinheit mit bis zu 6.144 CUDA-Kernen; beide werden laut Tech Times bei TSMC in 3 Nanometern gefertigt. Die Geräte laufen mit Windows 11 on Arm und bis zu 128 GB Arbeitsspeicher.
Laptops bauen Microsoft (Surface Laptop Ultra), Asus, Dell, HP, Lenovo und MSI. Die Einstiegspreise in den USA beginnen bei 2.599 Dollar, das Dell XPS 16 startet bei 3.799 Dollar; HP liefert laut Windows Central erst ab 4. November.
In ersten Tests, die Tech Times zusammenfasst, liegt die Grafikleistung im Benchmark 3DMark Time Spy Extreme mit 6.060 Punkten vor AMDs Ryzen AI Max+ 395 (4.689). Bei der Leistung einzelner CPU-Kerne liegt der Chip hinter Apples M5 Pro. HotHardware maß beim Surface Laptop Ultra 14 Stunden und 35 Minuten Videowiedergabe. Sparsamere und günstigere Varianten sind laut dem Bericht in Arbeit.
