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Bundesrat billigt höhere Tabaksteuer: Packung soll 2030 im Schnitt 11,78 Euro kosten

Nach dem Bundestag hat auch der Bundesrat die Tabaksteuerreform gebilligt. Zigaretten werden ab 2027 schrittweise teurer, der Bund erwartet rund 12 Milliarden Euro Mehreinnahmen in vier Jahren.

Zigarettenautomat (Symbolbild)

Symbolbild · Foto: Itti / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

Die höhere Tabaksteuer ist beschlossen: Am Freitag billigte der Bundesrat die Reform, die der Bundestag am Donnerstagabend mit den Stimmen von Union und SPD verabschiedet hatte. AfD, Grüne und Linke stimmten im Bundestag dagegen, ebenso zwei Abgeordnete der Union. Die Steuersätze steigen von 2027 bis 2030 schrittweise.

Nach Prognose des Bundesfinanzministeriums steigt der Durchschnittspreis einer 20er-Packung von derzeit 8,05 Euro auf 9,10 Euro 2027 und 11,78 Euro 2030. Markenzigaretten könnten laut Branchenschätzung bis zu 14 Euro kosten. Teurer werden auch Feinschnitt, Zigarren, Zigarillos, Shisha-Tabak und Liquids für E-Zigaretten.

Der Bund rechnet binnen vier Jahren mit rund 12 Milliarden Euro Mehreinnahmen. Die Tabakbranche bezweifelt das und warnt vor einem Ausweichen auf den Schwarzmarkt; Verbandsvertreter Jan Mücke (BVTE) nannte die Pläne „Luftschlösser“. Dem Deutschen Krebsforschungszentrum geht die Reform dagegen nicht weit genug.

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