Neue Foltervorwürfe: Maduro und Ehefrau plädieren in New York auf nicht schuldig
Venezuelas gestürzter Präsident Nicolás Maduro und seine Frau Cilia Flores weisen vor einem US-Gericht neue Anklagepunkte wegen Folter zurück. Der Prozess soll im Juni beginnen.

Archivbild · Foto: Пресс-служба Президента Российской Федерации / Wikimedia Commons, CC BY 4.0 (zugeschnitten und skaliert)
Der gestürzte venezolanische Präsident Nicolás Maduro und seine Ehefrau Cilia Flores haben vor einem Gericht in New York auf nicht schuldig plädiert. Nach Angaben von PBS NewsHour ging es am Donnerstag um neue Anklagepunkte wegen Folter. Die Staatsanwaltschaft wirft Maduro vor, eine gewaltsame Kampagne gegen Gegner beaufsichtigt zu haben, darunter drei US-Amerikaner. Die Vorwürfe wurden einer bereits bestehenden Anklage wegen Drogenhandels hinzugefügt. Für beide gilt die Unschuldsvermutung.
Der Prozess gegen das Paar ist laut dem Bericht für kommenden Juni angesetzt. US-Streitkräfte hatten Maduro und Flores im Januar in ihrem Haus in Caracas festgenommen und in die USA gebracht. Maduro sagte vor Gericht, die Anklage enthalte „falsche Anschuldigungen und falsche Aussagen“.
