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Jemen: Luftangriffe auf Sanaa – USA warnen vor Saudi-Flughäfen

Huthis machen Saudi-Arabien für Angriffe auf Sanaa verantwortlich, ein Mensch stirbt. Die US-Botschaft rät zu äußerster Vorsicht an allen großen Flughäfen des Königreichs.

Blick auf die Altstadt von Sanaa (Archivbild)

Archivbild · Foto: Matt May / Wikimedia Commons, CC BY 2.0 (zugeschnitten und skaliert)

Bei Luftangriffen auf die jemenitische Hauptstadt Sanaa ist nach Angaben des von den Huthis kontrollierten Gesundheitsministeriums am Montag ein Mensch getötet worden, zwölf weitere wurden verletzt. Getroffen wurden demnach eine Salzfabrik im Bezirk Hamdan sowie ein Wohnhaus, in dem eine Frau und drei Kinder verletzt wurden. Das Medienzentrum der Huthis machte Saudi-Arabien verantwortlich, aus Riad gab es zunächst keine Stellungnahme. Auch aus Taiz und der Provinz Saada wurden Angriffe gemeldet.

Die US-Botschaft in Saudi-Arabien rief Amerikaner auf, an allen großen Flughäfen des Landes „äußerste Vorsicht“ walten zu lassen, und verwies auf die Angriffe vom Sonntag auf die Flughäfen in Riad und Dammam. Der Flughafen der Hauptstadt wurde laut CBS binnen fünf Tagen viermal getroffen und ist seit Samstag geschlossen. Schulen in Riad sollen diese Woche online unterrichten, Firmen im Finanzviertel schickten Beschäftigte ins Homeoffice. US-Präsident Donald Trump hatte zu möglichen US-Angriffen im Jemen gesagt: „Wir werden uns das ansehen.“

Anwar Gargasch, diplomatischer Berater der Führung der Vereinigten Arabischen Emirate, forderte ein „gemeinsames Vorgehen der Golfstaaten“ gegen Angriffe Irans und verbündeter Gruppen; die Sicherheit der Golfstaaten sei „unteilbar“. Irans Außenamtssprecher Esmaeil Baghaei zeigte sich „zutiefst besorgt“ über die Lage auf der Arabischen Halbinsel. Nach Angaben des Huthi-Gesundheitsministeriums wurden im Jemen seit Anfang September mindestens 272 Menschen getötet.

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