Nach Patzer in Augsburg: Eberl stellt sich hinter Neuer – „Keine Zweifel an Manu“
Vor dem Abflug nach Stavanger hat Bayerns Sportvorstand Max Eberl Torwart Manuel Neuer den Rücken gestärkt. Der 40-Jährige bleibe die Nummer eins. Für Urbig gebe es dennoch einen klaren Plan.

Archivbild · Foto: Bryan Berlin / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)
Nach dem schweren Fehler von Manuel Neuer beim 2:2 in Augsburg hat Bayern-Sportvorstand Max Eberl den Torwart öffentlich gestützt. „Manu hat einen Fehler gemacht“, sagte Eberl am Montag vor dem Abflug zum Champions-League-Spiel bei Viking Stavanger. „Für uns gibt es da gar keine Zweifel an Manu.“ Neuer hatte am Samstag nach 8,4 Sekunden den Ball vor dem eigenen Tor verloren, Robin Fellhauer traf zum schnellsten Tor der Bundesliga-Geschichte. Neuer sprach danach selbst von einem „blöden Fehler“.
„Manu ist unsere Nummer eins und wird es auch bleiben“, betonte Eberl. „Und was dann in Zukunft passiert, wird man sehen.“ Mit dem 23-jährigen Jonas Urbig verfolge der Klub „eine klare Idee“, die man seit fast eineinhalb, zwei Jahren umsetze. Berichten zufolge soll Urbig am Dienstag in Stavanger zur Belastungssteuerung im Tor stehen. Eberl wollte das nicht bestätigen und verwies auf Trainer Vincent Kompany.
Das Spiel bei Viking beginnt am Dienstag um 21 Uhr und wird auf Kunstrasen ausgetragen. Eberl sprach von einer „komplizierten“ Aufgabe: „Wir müssen gewarnt sein.“ Zum Auftakt der Ligaphase hatten die Münchner Bodø/Glimt mit 5:0 besiegt. „Wir müssen und wollen das Spiel gewinnen“, sagte Eberl.
