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Gewalt im Rheinderby: Köln und Gladbach verurteilen Ausschreitungen ihrer Fans

Nach dem Kölner 2:1 kam es im Stadion zu Schlägereien zwischen Anhängern beider Klubs, das Spiel wurde kurz unterbrochen. Beide Vereine reagierten mit scharfer Kritik.

Das RheinEnergieStadion in Köln (Symbolbild)

Symbolbild · Foto: CEphoto, Uwe Aranas / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 (zugeschnitten und skaliert)

Das Rheinderby zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach ist am Sonntag von Ausschreitungen überschattet worden. Nach dem Kölner Treffer zum 2:1 durchbrachen Gladbacher Anhänger die Trennung zum Kölner Bereich, es kam zu Schlägereien, außerdem wurden Leuchtraketen abgefeuert. Schiedsrichter Florian Badstübner unterbrach die Partie in der 76. Minute kurz. Medienberichten zufolge wurden nach Polizeiangaben ein Fan und eine Ordnerin verletzt.

„Das gehört absolut nicht ins Stadion“, sagte Gladbachs Sportchef Rouven Schröder. Kölns Geschäftsführer Philipp Türoff verurteilte die Vorfälle „aufs Äußerste“; sie hinterließen einen „unschönen Beigeschmack“.

Das Derby galt als erster großer Test der „Stadionallianzen NRW“, die die Klubs im Juli mit NRW-Innenminister Herbert Reul vereinbart hatten. Danach zieht sich die Polizei aus dem Stadion zurück, die Ordnungsdienste der Vereine übernehmen mehr Verantwortung. Türoff sagte, sein erster Eindruck sei, dass das Konzept nicht anders funktioniert habe als zuvor – eine abschließende Bewertung sei das aber nicht.

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