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Riad: Flughafen erneut getroffen – Zahl der Toten vom Samstag steigt auf 13

Einen Tag nach dem tödlichsten Angriff auf ein Golfland seit Beginn des Iran-Kriegs schlug erneut ein Geschoss am Flughafen Riad ein. Die Huthis warnen vor saudischen Flughäfen.

Archivbild: Terminals des internationalen Flughafens König Khalid in Riad

Archivbild · Foto: Kharbaan Ghaltaan / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

Am Sonntag ist der internationale Flughafen König Khalid in Riad erneut getroffen worden. Nach Angaben der saudischen Behörden schlug ein Geschoss an den Terminals 3 und 4 ein, die Inlandsflüge abfertigen; es gab Verletzte. Al Jazeera berichtete am Montag von einem Toten und elf Verletzten bei dem zweiten Angriff. Der Flughafen blieb geschlossen. Auch der Flughafen König Fahd in Dammam im Osten des Landes wurde nach saudischen Angaben angegriffen. Die vom Iran unterstützten Huthis im Jemen reklamierten den Angriff auf Dammam sowie mindestens vier Einsätze gegen den Flughafen Riad seit Samstag für sich.

Bei dem Raketenangriff vom Samstag waren nach Angaben der Luftfahrtbehörde zwölf Menschen getötet und 309 verletzt worden. Am Sonntag starb nach Angaben der indischen Botschaft ein indischer Staatsbürger an seinen Verletzungen, damit stieg die Zahl der Toten dieses Angriffs auf 13. Unter den Opfern sind Saudis sowie Menschen aus Bangladesch, den USA, Ägypten, Jordanien, Syrien, dem Sudan und den Palästinensergebieten. Die Huthis warnten „alle Fluggesellschaften“ und Reisenden vor der Nutzung saudischer Flughäfen und des Luftraums. Mehrere internationale Airlines haben ihre Flüge ausgesetzt.

UN-Generalsekretär António Guterres verurteilte den Angriff vom Samstag, Pakistans Premier Shehbaz Sharif nannte ihn „abscheulich“. US-Außenminister Marco Rubio bestätigte, dass ein Amerikaner unter den Toten ist. US-Präsident Donald Trump erwägt nach eigenen Worten, sich an Saudi-Arabiens Kampf gegen die Huthis zu beteiligen. Das von den Huthis kontrollierte Gesundheitsministerium in Sanaa meldete, bei einem mutmaßlich saudischen Luftangriff sei ein Kind getötet worden. Ahmed Nagi von der International Crisis Group sagte, die Angriffe auf kritische saudische Infrastruktur könnten die Saudis noch entschlossener machen, ihre Offensive fortzusetzen.

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