Schlaglöcher an der Donaubrücke bei Russe: Lkw-Fahrer fordern schnelle Reparatur
Drei Monate nach der Brückensanierung ist der Belag am Grenzübergang kaputt. Im September verließen dort über 160.000 Fahrzeuge das Land. Dem Zoll fehlt das Geld für eine Grundsanierung.

Archivbild · Foto: Gonzosft / Wikimedia Commons, CC BY 3.0 (zugeschnitten und skaliert)
Drei Monate nach dem Ende der Generalsanierung der Donaubrücke bei Russe klagen Lkw-Fahrer über einen kaputten Straßenbelag rund um den Grenzübergang, berichtete BNT. Schlaglöcher und tiefe Spurrinnen bremsen den Verkehr und können Fahrzeuge beschädigen; provisorische Ausbesserungen mit Schotter werden vom Regen weggespült. Betroffen sind Ein- und Ausreise gleichermaßen. Im September verließen mehr als 160.000 Fahrzeuge Bulgarien über die Brücke; binnen eines Monats waren es 40.158 Lastwagen.
Der Gebietsgouverneur von Russe, Ljubomir Wladimirow, fordert eine dringende Reparatur noch in diesem oder im nächsten Monat, bevor sich die Löcher im Herbst und Winter ausweiten. Am schlimmsten sei die Ausfahrt aus Bulgarien, die die schweren Lkw nutzen; zudem drohten Staus. Die Zollagentur erklärte, sie kenne das Problem und bessere stellenweise aus, zuletzt im April 2026. Für eine Grundsanierung sei aber eine gezielte Finanzierung nötig, die im Budget der Behörde nicht vorgesehen sei.
