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Rauch aus Indonesien: Flüge gestrichen, Schulen in Malaysia bleiben geschlossen

Firefly streicht alle Flüge zwischen Subang und Singapur-Seletar, in Teilen Malaysias bleiben Schulen zu. Jakarta erläutert Kuala Lumpur seine Löscharbeiten auf Sumatra und Kalimantan.

Archivbild: Dichter Rauchdunst über Wohnhochhäusern in Singapur, 2013

Archivbild · Foto: Wolcott / Wikimedia Commons, CC BY 3.0 (zugeschnitten und skaliert)

Der Rauch von Wald- und Flächenbränden in Indonesien belastet weiter Teile Südostasiens. Die malaysische Fluggesellschaft Firefly strich vom 10. bis 12. Oktober alle Verbindungen zwischen dem Flughafen Subang bei Kuala Lumpur und dem Flughafen Seletar in Singapur – sechs tägliche Hin- und Rückflüge –, nach eigenen Angaben vorsorglich wegen Wetter und Dunst. Betroffene Passagiere werden auf Flüge von Malaysia Airlines umgebucht oder erhalten ihr Geld zurück. In Singapur lag der 24-Stunden-Luftqualitätsindex PSI am Samstagabend laut dem Sender CNA (via Goody Feed) zwischen 119 und 165 und damit im „ungesunden“ Bereich.

In Malaysia bleiben laut der Zeitung The Star Schulen in vier Bezirken von Kuala Lumpur und Selangor am Montag geschlossen; im Bundesstaat Johor wurden die Schließungen um fünf Tage verlängert. In Perak sollten die Schulen dagegen wieder öffnen, weil sich die Luft bessert. Am Sonntagvormittag wiesen landesweit noch 14 Gebiete ungesunde Werte auf. Singapur aktivierte Programme für medizinische Hilfe bei Dunst-Beschwerden. Die Umweltbehörde NEA erwartete, dass der PSI-Wert vorerst im ungesunden Bereich bleibt.

Indonesiens Außenminister Arrmanatha Nasir nahm laut der malaysischen Nachrichtenagentur Bernama Kontakt zu seinem malaysischen Amtskollegen Mohamad Hasan auf, um die Löscharbeiten gegen Wald- und Flächenbrände auf Sumatra und Kalimantan zu erläutern. Malaysia will laut Vizepremier Ahmad Zahid Hamidi (The Star) helfen, das Problem des grenzüberschreitenden Dunsts zu lösen. Auch Orang-Utans sind von den Bränden bedroht: Retter fanden verletzte Tiere. Acht gerettete Orang-Utans wurden laut The Star in einem geschützten Wald wieder ausgewildert.

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