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NATO-Vertreter: Russland verlor im September mehr als 50.000 Soldaten

Laut Bloomberg zählte ein NATO-Vertreter im September über 50.000 russische Verluste, mehr als 28.000 davon Gefallene – der höchste Monatswert des Jahres. Prüfen lassen sich die Zahlen nicht.

Symbolbild: Russische Soldaten bei einer Paradeprobe in Rostow am Don, 2014

Symbolbild · Foto: Vyacheslav Argenberg / Wikimedia Commons, CC BY 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

Russlands Armee hat im September nach Angaben eines ungenannten NATO-Vertreters mehr als 50.000 Soldaten verloren, darunter über 28.000 auf dem Schlachtfeld Getötete. Das berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Sonntag, wie der Kyiv Independent meldete. Es wäre der höchste Monatswert des Jahres 2026. Die Zahl liegt nahe an der Schätzung des ukrainischen Generalstabs, der für September 46.230 russische Verluste angab, ohne zu sagen, wie viele davon tödlich waren. Die ukrainischen Streitkräfte verloren nach Angaben des NATO-Vertreters im selben Monat 5.000 Mann; der Kyiv Independent konnte das nicht überprüfen.

Nach Daten des ukrainischen Generalstabs sind die monatlichen russischen Verluste seit Jahresbeginn deutlich gestiegen: von 31.710 im Januar auf 46.230 im September – ein Plus von fast 46 Prozent. Im Januar hatte der damalige Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow als Ziel ausgegeben, „50.000 Russen pro Monat zu töten“. Verluste in dieser Größenordnung könnten Moskaus Fähigkeit untergraben, den Krieg fortzuführen, argumentierte er damals.

Insgesamt bezifferte der Generalstab die russischen Verluste seit Februar 2022 mit Stand 11. Oktober auf 1.552.840 Soldaten; darin sind vermutlich Getötete, Verwundete, Gefangene und Vermisste enthalten. Unabhängig überprüfen lassen sich auch diese Angaben nicht, und Moskau selbst veröffentlicht keine umfassenden Verlustzahlen. Nach Einschätzung des ukrainischen Geheimdienstes ist Russlands Generalstab bereit, bei Bedarf 2026 rund 300.000 Menschen zu mobilisieren und 2027 weitere 300.000.

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