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Joggen oder Intervalltraining – was verbrennt mehr Fett? Die Studienlage

Dr. Tobias Weigl rät zu mehr Intensität statt langem Joggen. Studien zeigen: Beim Fettabbau liegen HIIT und Dauerlauf erstaunlich nah beieinander – HIIT spart vor allem Zeit.

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Foto: Wing1990hk / Wikimedia Commons, CC BY 3.0 (zugeschnitten und skaliert)

Video: YouTube · DoktorWeigl · youtube.com

„Hör auf zu joggen: So verbrennst du schneller Fett“ – mit dieser zugespitzten These wirbt der Arzt Dr. Dr. Tobias Weigl in seinem Video für intensivere Trainingsformen. Was sagen Studien zum Vergleich von hochintensivem Intervalltraining (HIIT) und klassischem Dauerlauf?

Die Studienlage

Eine Meta-Analyse von Wewege und Kollegen in „Obesity Reviews“ (2017) verglich 13 Studien mit übergewichtigen Erwachsenen zwischen 18 und 45 Jahren: Beide Trainingsformen senkten das Körperfett ohne signifikanten Unterschied – HIIT brauchte aber etwa 40 Prozent weniger Zeit. Laufen wirkte dabei, Radfahren in diesen Studien nicht. Eine zweite Auswertung aus demselben Jahr mit 31 Studien fand ebenfalls keinen klaren Vorteil: 1,38 Kilo weniger Fettmasse mit Intervalltraining, 0,91 Kilo mit Dauertraining. Eine neuere Meta-Analyse bei übergewichtigen Jugendlichen (Frontiers in Physiology, 2025) sah nur einen knappen Vorteil für HIIT.

Einordnung

Joggen ist also kein Fehler. Wer wenig Zeit hat, profitiert von Intervallen; wer gerne läuft, sollte weiterlaufen. Entscheidend sind Regelmäßigkeit und Ernährung. HIIT ist anstrengend – Einsteiger und Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen sollten vorher ärztlich abklären lassen.

Dieser Beitrag dient der Information und ist keine Rechts-, Steuer-, Finanz- oder medizinische Beratung. Angaben mit dem genannten Datenstand.

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