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Weg frei für Rot-Grün-Rot: Berliner Linke stimmt für Koalitionsverhandlungen

Der Parteitag in Lichtenberg gibt mit großer Mehrheit grünes Licht. Schon am Montag sollen die Gespräche mit Grünen und SPD beginnen – Elif Eralp könnte Regierende Bürgermeisterin werden.

Elif Eralp (Archivbild)

Archivbild · Foto: Ferran Cornellà / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

Die Berliner Linke hat den Weg für Koalitionsverhandlungen mit Grünen und SPD frei gemacht. Die Delegierten des Landesparteitags in Lichtenberg stimmten am Samstag mit überwältigender Mehrheit dafür, genaue Stimmenzahlen wurden zunächst nicht genannt. Grüne und SPD hatten bereits in der Vorwoche zugestimmt. Die Gespräche zu dritt sollen am Montag beginnen.

Spitzenkandidatin Elif Eralp wurde mit „Elif“-Rufen und stehendem Applaus gefeiert. Mit Blick auf die Kritik an ihr in den vergangenen Tagen sagte sie: „Wir werden uns nicht kleinkriegen lassen.“ Die Linke war bei der Abgeordnetenhauswahl am 20. September mit 25,7 Prozent stärkste Kraft geworden. Kommt das Bündnis zustande, könnte Eralp Regierende Bürgermeisterin werden.

Die Delegierten gaben den Verhandlern Aufträge mit: unter anderem kein Landesgeld für militärische Forschung und die Umstellung eines Rheinmetall-Standorts auf zivile Produktion. Umstritten bleibt der Kompromiss zur Vergesellschaftung von rund 160.000 Wohnungen großer Konzerne gegen Entschädigung. Vor der Halle protestierten Kritiker aus dem linken Lager gegen eine Regierungsbeteiligung.

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