Steinmeier-Nachfolge: Unterstützung für Aigner wächst – Merz lässt Kandidatur offen
Für die Bundespräsidentenwahl am 30. Januar werben CSU-Chef Söder und SPD-Fraktionschef Miersch für Ilse Aigner. Kanzler Merz hat sich noch nicht festgelegt.

Archivbild · Foto: Michael Lucan / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 de (zugeschnitten und skaliert)
Im Rennen um die Nachfolge von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wächst die Unterstützung für die CSU-Politikerin Ilse Aigner. Hinter ihr stehen nach Angaben der Deutschen Presse-Agentur CSU-Chef Markus Söder und SPD-Fraktionschef Matthias Miersch. Steinmeier kann nach zwei Amtszeiten nicht erneut antreten; die Wahl ist für den 30. Januar angesetzt.
Bundeskanzler Friedrich Merz hat sich noch auf keinen Namen festgelegt, beharrt aber darauf, dass die CDU das Recht hat, einen Kandidaten vorzuschlagen. Zuspruch für Aigner kommt auch aus der CDU: Der Bundestagsabgeordnete Bastian Ernst sprach sich für sie aus und wandte sich gegen die Vorstellung, das Staatsoberhaupt müsse Jurist sein.
Der Publizist Hugo Müller-Vogg schreibt im Magazin „Cicero“, das Amt stehe nach einer Absprache mit der SPD der Union zu. Die CSU werbe mit guten Aussichten für Aigner, während Merz „unbeteiligt, ja fast hilflos“ wirke.
