Gas für Haushalte in der EU 10,2 Prozent billiger – Bulgarien mit größtem Rückgang
Im ersten Halbjahr 2026 zahlten Haushalte in der EU laut Eurostat im Schnitt 0,11 Euro je Kilowattstunde Gas. In Bulgarien sank der Preis binnen eines Jahres um 14,5 Prozent.

Symbolbild · Foto: Ivan Radic / Wikimedia Commons, CC BY 2.0 (zugeschnitten und skaliert)
Erdgas für private Haushalte ist in der EU im ersten Halbjahr 2026 billiger geworden. Der Durchschnittspreis lag bei 0,11 Euro je Kilowattstunde – 10,2 Prozent weniger als im zweiten Halbjahr 2025 und 3,5 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, wie aus Eurostat-Daten hervorgeht, über die die Nachrichtenagentur BTA berichtete. Das ist der niedrigste Durchschnitt seit dem ersten Halbjahr 2022. Laut Eurostat folgen die saisonalen Schwankungen wieder dem Muster vor der Energiekrise von 2022.
Bulgarien verzeichnet den stärksten Rückgang im Jahresvergleich in der EU – um 14,5 Prozent in Landeswährung – auf 0,0654 Euro je Kilowattstunde. Es folgen Griechenland (minus 11,3 Prozent) und Spanien (minus 10 Prozent). Insgesamt sanken die Preise in 12 Ländern, in sieben stiegen sie, in vier blieben sie nahezu stabil. Am stärksten zogen sie in Rumänien (9,3 Prozent), Kroatien (8,9 Prozent) und der Slowakei (6,6 Prozent) an.
Am teuersten ist Gas in Schweden mit 0,22 Euro je Kilowattstunde, gefolgt von den Niederlanden (0,16) sowie Frankreich und Portugal (je 0,13). Am günstigsten ist es in Ungarn (0,03), Kroatien (0,05), Rumänien und der Slowakei (je 0,06).
