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Katars Vermittler in Teheran – neue Hoffnung auf Gespräche zwischen USA und Iran

Eine Delegation aus Katar ist im Iran eingetroffen, um die Waffenruhe wiederzubeleben. Pakistan ist „vorsichtig optimistisch“. Berichte über einen Rahmenentwurf sind unbestätigt.

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Foto: Zairon / Wikimedia Commons, CC BY 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

Video: YouTube · Al Jazeera English · youtube.com

Katarische Vermittler sind am Freitagmorgen in Teheran eingetroffen, wie die iranische Staatsagentur IRNA meldete. Die Delegation wird von einem hochrangigen Berater des katarischen Regierungschefs und Außenministers Scheich Mohammed bin Abdulrahman Al Thani geleitet; die Mission ist mit US-Vertretern abgestimmt. Nach Angaben von Quellen des Senders Al Jazeera ist ein Treffen beider Seiten binnen einer Woche möglich – in Doha oder Istanbul. Anlass ist ein Brief von US-Vizepräsident JD Vance an den Sekretär des Obersten Nationalen Sicherheitsrats, Mohsen Rezaei, der am Sonntag übergeben wurde. Laut Washington Post bot Vance auch ein persönliches Treffen an.

Pakistans Armee sei „vorsichtig optimistisch“, sagte ihr Sprecher, Generalleutnant Ahmed Sharif Chaudhry, am Freitag der Nachrichtenagentur Reuters. Er warnte vor „mächtigen Störern“, ohne sie zu nennen. Irans Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf erklärte dagegen, die Politik von „Zuckerbrot und Peitsche“ wirke beim Iran nicht. Zugleich berichten US-Medien über Pläne für neue Angriffe nach den Wahlen am 3. November.

Laut dem Sender Al Arabiya, zitiert von der indischen Agentur ANI, sieht ein Rahmenentwurf vor, dass Irans hoch angereichertes Uran in ein Drittland gebracht oder die Anreicherung gesenkt wird, die Straße von Hormus binnen sieben Tagen öffnet und Sanktionen schrittweise gelockert werden – mit China als möglichem Garanten. Weder Washington noch Teheran haben das Papier bestätigt. Beide Seiten bleiben beim Atomprogramm, bei Sanktionen und der US-Blockade iranischer Häfen uneins.

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