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Drei Hinrichtungen an einem Tag: Protest in Indiana, Absage des Gerichts in Florida

Am 5. November wollen drei US-Staaten Todesurteile vollstrecken. In Indiana übergaben Gegner dem Gouverneur eine Petition, in Florida wies das Oberste Gericht eine letzte Beschwerde ab.

Symbolbild: Das Kapitol von Indiana in Indianapolis

Symbolbild · Foto: Diego Delso / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 (zugeschnitten und skaliert)

Indiana, Florida und Alabama wollen am 5. November Todesurteile vollstrecken, wie die Übersicht des Death Penalty Information Center (DPIC) zeigt. In Indiana übergaben Gegner der Todesstrafe am Freitag im Büro von Gouverneur Mike Braun eine Petition mit mehr als 1000 Unterschriften und Kopien von 546 Briefen. Laut dem Sender WISH-TV wird Braun die Hinrichtung von Jeffrey Weisheit, der 2010 bei einem Brand zwei Kinder getötet hatte, nicht für Hirnuntersuchungen verschieben. Über eine Begnadigung ist noch nicht entschieden; Anwalt Joseph Perkovich erwartet die Entscheidung am Mittwoch.

„Ich glaube nicht, dass die richtige Antwort darauf, dass jemand ein Leben nimmt, darin besteht, ein weiteres Leben zu nehmen“, sagte Protest-Organisator Joel Reichenbach. Der Staat sieht sich bereit und hat 275.000 Dollar für das Mittel ausgegeben. Es wäre Indianas erste Giftspritze seit der gescheiterten Hinrichtung von Christa Pike in Tennessee.

In Florida wies das Oberste Gericht am Donnerstag die Beschwerde und den Aufschubantrag von Jesse Guardado ab, der 2004 eine 75-jährige Frau getötet hatte. Richter A. S. Tanenbaum schrieb, das beschleunigte Verfahren sei keine Einladung, „nur noch einen“ Antrag zu stellen, bloß um einen zu stellen. In Alabama ist für den 5. November die Hinrichtung von Michael Taylor angesetzt. Laut DPIC wurden in den USA in diesem Jahr bis zum 21. Oktober 32 Menschen hingerichtet.

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