Inflation sinkt auf 2,8 Prozent – Energie bleibt 12,2 Prozent teurer
Laut vorläufigen Destatis-Zahlen lagen die Verbraucherpreise im Oktober 2,8 Prozent über dem Vorjahr, nach 3,3 Prozent im September. Nahrungsmittel kosteten nur 0,4 Prozent mehr.
Foto: Donald Trung Quoc Don / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)
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Die Inflation in Deutschland hat sich im Oktober 2026 auf 2,8 Prozent abgeschwächt. Das geht aus vorläufigen Zahlen des Statistischen Bundesamts (Destatis) vom 30. Oktober hervor. Im September hatte die Jahresteuerung noch bei 3,3 Prozent gelegen. Gegenüber dem Vormonat sanken die Verbraucherpreise sogar um 0,2 Prozent. Auch der Harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI), mit dem die EU-Länder verglichen werden, lag bei 2,8 Prozent.
Größter Preistreiber bleibt die Energie: Haushaltsenergie und Kraftstoffe kosteten 12,2 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, nach 14,9 Prozent im September. Waren insgesamt verteuerten sich um 3,0 Prozent (September: 3,8 Prozent), Dienstleistungen um 2,5 Prozent (September: 2,7 Prozent). Nahrungsmittel waren nur 0,4 Prozent teurer, genauso viel wie im Vormonat. Die Kerninflation ohne Nahrungsmittel und Energie sank von 2,4 auf 2,1 Prozent.
Eine niedrigere Inflationsrate heißt nicht, dass Preise wieder auf frühere Stände fallen – sie steigen nur langsamer. Endgültige Ergebnisse für Oktober will Destatis am 11. November 2026 veröffentlichen.
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