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Großbritannien: Hauspreise nur 0,5 Prozent höher – schwächstes Plus seit 2024

Laut Nationwide-Index kostete ein Haus im Oktober im Schnitt 273.566 Pfund. Das Jahresplus ist das schwächste seit Januar 2024, gegenüber dem April-Hoch liegen die Preise rund 1,9 Prozent tiefer.

Symbolbild: Reihenhäuser an einer Straße in London

Symbolbild · Foto: Stephen Craven / Wikimedia Commons, CC BY-SA 2.0 (zugeschnitten und skaliert)

Der britische Wohnungsmarkt kühlt weiter ab. Laut dem Hauspreisindex der Bausparkasse Nationwide vom 30. Oktober 2026 lagen die Preise im Oktober 0,5 Prozent über dem Vorjahr – das schwächste Plus seit Januar 2024. Im September war der Anstieg noch etwas stärker gewesen. Gegenüber dem Vormonat blieben die saisonbereinigten Preise nahezu unverändert.

Ein Haus kostete im Schnitt 273.566 Pfund (nicht saisonbereinigt). Das sind rund 5300 Pfund oder 1,9 Prozent weniger als zum Höchststand im April mit 278.880 Pfund. Nationwide-Chefökonom Robert Gardner erklärte, Marktaktivität und Preisanstieg hätten sich in den vergangenen Monaten verlangsamt, auch wegen des unsicheren wirtschaftlichen Umfelds. Nach seinen Worten treibt der Nahost-Konflikt die Energiepreise und schürt Inflationssorgen.

Laut Ashley Webb von Capital Economics dürften die Preise in den kommenden Monaten weiter fallen. Laut Yahoo Finance wird erwartet, dass die Bank of England den Leitzins in der kommenden Woche von 3,75 auf 4 Prozent anhebt – die erste Erhöhung seit drei Jahren.

Dieser Beitrag dient der Information und ist keine Rechts-, Steuer-, Finanz- oder medizinische Beratung. Angaben mit dem genannten Datenstand.

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