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Strom in der EU: Bulgarien zahlt 13 Cent pro kWh, Deutschland 36

Laut Eurostat war Haushaltsstrom im ersten Halbjahr 2026 in Ungarn am billigsten, Bulgarien folgt gleichauf mit Malta. Am teuersten war er in Irland, gefolgt von Deutschland und Belgien.

Symbolbild: Digitaler Stromzähler in einem Haushalt

Symbolbild · Foto: RobbieIanMorrison / Wikimedia Commons, CC BY 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

Haushalte in Bulgarien zahlen für Strom mit die niedrigsten Preise in der EU. Laut Eurostat-Daten vom 30. Oktober 2026 kostete die Kilowattstunde in Bulgarien im ersten Halbjahr im Schnitt 0,13 Euro – so viel wie in Malta. Billiger war nur Ungarn mit 0,11 Euro. Am teuersten war Strom in Irland mit 0,39 Euro, gefolgt von Deutschland und Belgien mit je 0,36 Euro pro kWh.

Damit kostet Haushaltsstrom in Deutschland fast dreimal so viel wie in Bulgarien. Der EU-Durchschnitt lag bei 0,28 Euro pro kWh – 2,2 Prozent weniger als im zweiten Halbjahr 2025 (0,29 Euro). Der Anteil von Steuern und Abgaben an der Rechnung sank von 28,9 auf 28,4 Prozent. Laut Eurostat liegen die Preise aber weiterhin deutlich über dem Niveau vor der Energiekrise 2022.

Rechnet man die Kaufkraft ein (Kaufkraftstandard, KKS), verschiebt sich das Bild: Dann ist Strom für Haushalte in Rumänien, Polen und Tschechien am teuersten. Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Preise in Rumänien um 51,6 Prozent und in Irland um 19,8 Prozent, in Dänemark fielen sie um 31,7 Prozent.

Dieser Beitrag dient der Information und ist keine Rechts-, Steuer-, Finanz- oder medizinische Beratung. Angaben mit dem genannten Datenstand.

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