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Start geglückt: NVS-03 im All – Indiens Navigationssystem NavIC hat wieder vier Satelliten

Die Rakete GSLV-F18 brachte den Satelliten am Freitagabend in eine Transferbahn. NavIC erreicht damit wieder die Mindestzahl von vier Satelliten für eigenständige Ortung.

Symbolbild: Eine GSLV-Mk-III-Rakete der ISRO auf der Startrampe in Sriharikota (2019)

Symbolbild · Foto: ISRO / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

Indiens Raumfahrtbehörde ISRO hat den Navigationssatelliten NVS-03 erfolgreich gestartet. Die rund 50 Meter hohe Rakete GSLV-F18 hob am Freitag, 30. Oktober, um 23:51 Uhr indischer Zeit (19:21 Uhr MEZ) vom zweiten Startplatz des Raumfahrtzentrums Satish Dhawan in Sriharikota ab. Nach etwa 18 Minuten trennte sich der Satellit von der Rakete und erreichte eine geostationäre Transferbahn mit 170 Kilometern Bahntiefpunkt und 37.023 Kilometern Bahnhochpunkt. Mit eigenem Antrieb soll er nun seine endgültige Position bei 32,5 Grad Ost ansteuern.

NVS-03 gehört zur neuen NVS-Satellitengeneration von NavIC, Indiens regionalem Navigationssystem. Der Satellit trägt Atomuhren, darunter eine Rubidiumuhr, und sendet im L1-, L5- und S-Band – das L1-Signal ist für NavIC neu. Mit dem Neuzugang hat das System wieder vier funktionierende Satelliten, die Mindestzahl für eine eigenständige Positionsbestimmung. Genutzt werden sollen die Signale unter anderem für die Echtzeitverfolgung von Zügen, Fahrzeugen und Schiffen.

ISRO-Chef V. Narayanan nannte NavIC ein „strategisches nationales Gut“. Zwischen zwei GSLV-Missionen lagen diesmal nur 56 Tage – nach seinen Worten die kürzeste Zeitspanne bisher. Zur Masse des Satelliten nennen die Berichte 2.232 bis 2.250 Kilogramm.

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