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CDU-Abgeordneter Ernst stellt Merz’ Doppelrolle als Kanzler und Parteichef infrage

Der Bundestagsabgeordnete Bastian Ernst hält eine Trennung von Kanzleramt und CDU-Vorsitz für denkbar. Seine Partei habe „ein Stück weit das Vertrauen verloren“.

Symbolbild: Das Konrad-Adenauer-Haus, die CDU-Parteizentrale in Berlin

Symbolbild · Foto: Ansgar Koreng / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 de (zugeschnitten und skaliert)

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Bastian Ernst hat eine Trennung von Kanzlerschaft und Parteivorsitz ins Gespräch gebracht. „Wir haben ein Stück weit das Vertrauen verloren“, sagte der 39-Jährige, der den CDU-Kreisverband Oldenburg-Land in Niedersachsen führt, der Deutschen Presse-Agentur. Angela Merkel habe den Parteivorsitz abgegeben und sei Kanzlerin geblieben; das könne wieder funktionieren. „Die Frage ist nur, wann“, sagte Ernst.

„Wir können nicht ewig mit der Führung, wie wir sie jetzt haben, weitermachen“, sagte Ernst. Bundeskanzler Friedrich Merz mache außenpolitisch „in sehr harten Zeiten viele Dinge sehr gut“, aber: „Im Innenpolitischen, da hakt es.“ Dabei nahm Ernst ausdrücklich auch die SPD in die Verantwortung und verwies auf die Lage in den Kommunen.

Die Äußerungen fallen vor einer Konferenz der CDU-Kreisvorsitzenden mit Merz, die für Montag und Dienstag in Berlin geplant ist.

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