Midterms: Umfragen sehen Demokraten acht Punkte vorn – sogar Kansas wackelt
Drei Tage vor der Wahl führen die Demokraten im Umfrageschnitt mit 51,4 zu 43,2 Prozent. Experten halten einen Machtwechsel im Repräsentantenhaus für fast sicher, der Senat bleibt offen.

Symbolbild · Foto: Alex Johnson / Wikimedia Commons, CC BY-SA 2.0 (zugeschnitten und skaliert)
Drei Tage vor den Kongresswahlen am 3. November liegen die Demokraten in den landesweiten Umfragen deutlich vorn. Im Durchschnitt von RealClearPolling kommen sie bei der Frage, welche Partei man für den Kongress wählen will, auf 51,4 Prozent, die Republikaner auf 43,2 Prozent. In einer Erhebung von Economist/YouGov erwarten 44 Prozent der registrierten Wähler eine demokratische Mehrheit im Repräsentantenhaus, 31 Prozent eine republikanische.
Der Wahlforscher Kyle Kondik von Sabato’s Crystal Ball sagte Al Jazeera, ein so großer Vorsprung deute darauf hin, dass das Repräsentantenhaus „fast sicher“ an die Demokraten falle. Für den Senat gelte das nicht: Dort sei das Rennen „viel offener“. CBS News zählt elf umkämpfte Senatsrennen, fünf davon gelten als völlig offen: Maine, Michigan, Ohio, Texas und Alaska.
Überraschend eng ist es im traditionell republikanischen Kansas. Laut einer Umfrage des Emerson College liegt der Demokrat Adam Hamilton mit 49 zu 45 Prozent vor Senator Roger Marshall. Präsident Donald Trump hatte Auftritte in Kansas und Iowa zunächst abgesagt, will dort nun aber am Sonntag doch Wahlkampf machen.
