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Berlin bleibt ruhig: „Alles friedlich“ am Brandenburger Tor – Wasserwerfer ungenutzt

Anders als in Hamburg und Köln verläuft der Gen-Z-Protest in Berlin ohne größere Zwischenfälle. Die Polizei zählt zeitweise rund 4200 Menschen, zur zweiten Demo kommen nur etwa 300.

Symbolbild: Demonstration in Berlin (Archivbild, 2019)

Symbolbild · Foto: Leonhard Lenz / Wikimedia Commons, CC0 (zugeschnitten und skaliert)

Der Gen-Z-Protest in Berlin ist nach Polizeiangaben weitgehend friedlich verlaufen. Am Brandenburger Tor zählte die Polizei am frühen Nachmittag etwa 4200 Teilnehmende, später meldete sie rund 2700. Angemeldet waren 10.000. „Alles friedlich, keine Vorfälle“, sagte Polizeisprecher Jörn Iffländer dem Tagesspiegel.

Redner auf der Bühne sprachen von einer „Revolution der Jugend“. Themen waren unter anderem eine mögliche Rückkehr der Wehrpflicht, Lehrermangel und die psychische Gesundheit junger Menschen. Kader der AfD-Jugend und ein rechtsextremer Medienaktivist beobachteten die Kundgebung.

Zu einer zweiten, gesondert angemeldeten Demonstration unter dem Motto „Gen Z hat genug“ am Rosenthaler Platz kamen am frühen Abend nach Polizeischätzung rund 300 Menschen, erwartet worden waren etwa 500. Die Polizei war mit rund 1500 Kräften im Einsatz, der bereitgestellte Wasserwerfer kam bis zum frühen Abend nicht zum Einsatz.

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