Kühle Investoren: OpenAI senkt Ziel für neue Finanzierungsrunde auf 20 Milliarden
Statt 30 will OpenAI laut „Financial Times“ nur noch 20 Milliarden Dollar einsammeln. Gesichert seien bisher 11 Milliarden – große Geldgeber reagieren laut „Wall Street Journal“ verhalten.

Symbolbild · Foto: FoxTPNL / Wikimedia Commons, CC BY 4.0 (zugeschnitten und skaliert)
OpenAI hat Medienberichten zufolge das Ziel für seine neue Finanzierungsrunde deutlich gesenkt. Wie die „Financial Times“ berichtete, will der ChatGPT-Entwickler nun 20 Milliarden Dollar einsammeln; der erste Abschluss der Runde solle sogar noch niedriger ausfallen. Ende September war noch von 30 Milliarden Dollar bei einer Bewertung von 1,4 Billionen Dollar die Rede, später von einer Bewertung von 1,25 Billionen Dollar vor einem geplanten Börsengang.
Angeführt werden soll die Runde laut „Financial Times“ von Investoren aus den Vereinigten Arabischen Emiraten. Ein späteres Angebot für vermögende Privatanleger könne die Summe dann auf 20 Milliarden Dollar bringen. Nach Angaben des „Wall Street Journal“ hat OpenAI bislang 11 Milliarden Dollar sicher; bei einigen großen Investoren seien die Bemühungen nur auf verhaltenes Interesse gestoßen.
Hintergrund ist die wachsende Skepsis an der Wall Street gegenüber den hohen Ausgaben für KI-Infrastruktur und der jüngste Ausverkauf bei Technologieaktien. OpenAI äußerte sich zunächst nicht zu den Berichten.
