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Trump sagt Auftritte in Kansas und Iowa ab – „Ich fühle mich perfekt“

Stattdessen will der Präsident in einem „72-Stunden-Sprint“ per Telefon in fast 20 Staaten werben. In South Carolina half er Senatorin Darline Graham, deren Rennen überraschend eng ist.

Archivbild: Donald Trump bei einer Wahlkampfkundgebung in Phoenix, Arizona

Archivbild · Foto: Gage Skidmore / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

Präsident Donald Trump hat seine für das Wochenende geplanten Kundgebungen in Kansas (Samstag) und Iowa (Sonntag) abgesagt, wie AP berichtet. Laut dem Republikanischen Nationalkomitee will er stattdessen in einem „72-Stunden-Sprint“ per Telefon Wähler im ganzen Land erreichen – jeweils rund zehn Minuten statt der mehr als 90 Minuten bei Auftritten vor Ort. Auf die Frage eines Reporters, ob die Absage gesundheitliche Gründe habe, antwortete Trump: „Ich fühle mich perfekt.“ Anfang der Woche hatte er gesagt: „Gott hat eure Stimmbänder nicht dafür gemacht, jeden Tag eine Kundgebung abzuhalten.“

Am Donnerstag trat Trump in Rock Hill in South Carolina auf. Er warb für Senatorin Darline Graham, die Schwester des verstorbenen Lindsey Graham, die gegen die Demokratin Annie Andrews in einem enger als erwarteten Rennen steht. Der Abgeordnete Ralph Norman, der Graham in der republikanischen Stichwahl unterlag, kritisiert sie offen.

Im Oktober absolvierte Trump 25 Kundgebungen – weniger als die angepeilten mehr als 30. Ein Auftritt am Freitag in Daytona Beach in Florida bleibt im Programm. Ex-Präsident Barack Obama warb derweil in Georgia für Senator Jon Ossoff und die Gouverneurskandidatin Keisha Lance Bottoms. Die Zwischenwahlen finden am 3. November statt.

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