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Hüpfen statt fliegen: Toronto-Video zeigt Roboter-Fuß für Sand und Eis

Der „Hopcopter“ der University of Toronto ist eine Drohne auf einem gefederten Bein. Ein neues Fußpolster nach Art eines Schneeschuhs macht ihn laut Team auf Sand und Eis deutlich leistungsfähiger.

Beim Abspielen wird das Video von YouTube (Google) geladen.

Foto: Maksim Sokolov (maxergon.com) / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

Video: YouTube · CLIMB Lab, UofT · youtube.com

Ingenieure der University of Toronto haben ihren hüpfenden Roboter „Hopcopter“ mit einem neuen, beweglichen Fußpolster ausgestattet. Der Roboter ist im Kern eine Quadrokopter-Drohne, die auf einem einzelnen, gefederten Bein sitzt; vorgespannte Gummibänder wirken der Schwerkraft entgegen. Vorbild sind Vögel, die nicht ständig fliegen, sondern hüpfen und rasten und so Energie sparen. Die Arbeit erschien in der Fachzeitschrift „Advanced Intelligent Systems“ (DOI 10.1002/aisy.70580); die Universität stellte sie am 26. Oktober mit einem Video des Labors vor.

Bisher rutschte der Fuß auf steilen oder glatten Flächen ab und sank in Sand ein. Das neue Polster verteilt das Gewicht wie ein Schneeschuh auf eine größere Fläche, kippt über ein Kugelgelenk in jede Richtung und wird von Gummibändern nach jedem Sprung zurückgestellt; kurze Spikes greifen wie Steigeisen. „Sie verringern den Absprungfehler um bis zu 66 Prozent und verbessern zugleich die Effizienz um bis zu 64 Prozent“, sagt Erstautor Jeeraphat (Owen) Kledkruemas. Die Leistungsschwankung zwischen verschiedenen Untergründen sinke um 84 Prozent.

Als Nächstes will das Team um Professor Pakpong Chirarattananon eine autonome Navigation entwickeln. Denkbar seien Einsätze bei Such- und Rettungseinsätzen nach Naturkatastrophen oder die Inspektion abgelegener Anlagen wie Pipelines und Bergbaustätten. „Diese Verbesserung erlaubt es uns, den Roboter aus dem Labor in die reale Welt zu bringen“, sagt Chirarattananon.

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