KI-Boom und Tesla-Akkus: Panasonic hebt Gewinnprognose um 20 Prozent an
Der japanische Elektronikkonzern erwartet nun 710 Milliarden Yen operativen Gewinn. Die Batteriesparte verdient im Quartal 55,6 Milliarden Yen – nach 1,2 Milliarden vor einem Jahr.

Archivbild · Foto: Pokarin / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)
Panasonic hat am Freitag seine Jahresprognose zum zweiten Mal in Folge angehoben. Für das bis Ende März 2027 laufende Geschäftsjahr erwartet der Konzern nun einen operativen Gewinn von 710 Milliarden Yen (rund 4,5 Milliarden Dollar) statt bisher 590 Milliarden. Der Umsatz soll 8,4 Billionen Yen erreichen, der Nettogewinn 540 Milliarden Yen.
Treiber ist vor allem die Energiesparte, die Batterien für Tesla und andere E-Auto-Hersteller liefert. Ihr operativer Gewinn stieg im zweiten Quartal auf 55,6 Milliarden Yen, nach 1,2 Milliarden Yen ein Jahr zuvor. Panasonic verweist auf mehr Batterieverkäufe in Nordamerika und auf Energiespeicher für Rechenzentren. Auch Kondensatoren und Leiterplattenmaterial für KI-Infrastruktur verkauften sich besser.
Die KI-Nachfrage sei stärker gewesen als erwartet, sagte Konzernchef Yuki Kusumi nach Angaben von Reuters vor Journalisten. Das Ausmaß der Verbesserung nannte er eine „Überraschung“. Im ersten Halbjahr hat sich der operative Gewinn auf 363,2 Milliarden Yen mehr als verdoppelt, der Umsatz wuchs um 7,1 Prozent.
