Bulgarien: Wohnkredite wachsen um fast 25 Prozent – Zins bei nur 2,41 Prozent
Laut Nationalbank BNB summierten sich die Wohnkredite in Bulgarien Ende September auf 19,6 Milliarden Euro. Allein im September kamen neue Darlehen über 644 Millionen Euro hinzu.

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Die Nachfrage nach Wohnungsbaukrediten in Bulgarien bleibt hoch, obwohl weniger Immobilien verkauft werden. Ende September 2026 lag der Bestand an Wohnkrediten laut der Bulgarischen Nationalbank (BNB) bei 19,6 Milliarden Euro, 24,8 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, berichtete die Nachrichtenagentur BTA am 27. Oktober. Im August hatte das Plus bei 25,2 Prozent gelegen. Binnen zwölf Monaten wuchs das Volumen um 3,9 Milliarden Euro, nach 15,7 Milliarden Euro Ende September 2025. Die Zahl der eingetragenen Immobilienverkäufe sank im dritten Quartal dagegen um 22,1 Prozent, wie die Seite SaitAt unter Berufung auf Daten der Registeragentur berichtete.
Allein im September vergaben die Banken neue Wohnkredite über 643,6 Millionen Euro, 3,5 Prozent mehr als im August und 12,3 Prozent mehr als im September 2025, berichtete Forbes Bulgaria unter Berufung auf die BNB. Der durchschnittliche Zins für neue Wohnkredite sank leicht auf 2,41 Prozent, der effektive Jahreszins lag bei 2,76 Prozent. Verbraucherkredite wuchsen im Bestand um 16 Prozent auf 12,4 Milliarden Euro.
Was eine Wohnung an der Schwarzmeerküste kostet, zeigen Zahlen des Immobilienportals Realistimo, die die ukrainische Agentur UNIAN veröffentlichte und über die Actualno.com am 29. Oktober berichtete. Im Neubau zahlen Käufer demnach im Burgasser Viertel Meden Rudnik etwa 1141 Euro pro Quadratmeter, am Sonnenstrand rund 1364 Euro und in Warna im Schnitt etwa 1833 Euro. In Warna kostet eine Mietwohnung durchschnittlich rund 550 Euro im Monat. Beim Kauf einer Wohnung für 150.000 Euro fallen dort laut Realistimo zusätzlich etwa 9875 Euro für die örtliche Steuer von 3 Prozent, Notar, Eintragung und Maklerprovision an – rund 6,6 Prozent über dem Angebotspreis.
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