Lebensmittelbehörde schickt 21 Tonnen Äpfel aus Nordmazedonien zurück: verbotenes Pestizid
Laborproben fanden in der Lieferung ein in der EU verbotenes Pestizid. Bei Warna stoppte die Behörde zudem über 130 Tonnen abgelaufene Linsen und fast 50 Tonnen unetikettierte Bohnen.

Symbolbild · Foto: Myrabella / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)
Die bulgarische Lebensmittelsicherheitsbehörde BABH hat eine Lieferung von 21.089 Kilogramm Äpfeln aus Nordmazedonien nicht auf den EU-Markt gelassen. Laboruntersuchungen wiesen ein Pestizid nach, dessen Einsatz in der Europäischen Union verboten ist. Die Lieferung wird in das Herkunftsland zurückgeschickt. Den Namen des Wirkstoffs nannte die Behörde nicht.
Entdeckt wurde der Verstoß bei verschärften Kontrollen von frischem Obst und Gemüse für den bulgarischen Markt. Erst kürzlich hatte die Behörde auch mehr als elf Tonnen Paprika aus Nordmazedonien wegen überhöhter Pestizidrückstände gestoppt. Die Kontrollen sollen fortgesetzt werden.
Bei einer gesonderten Kontrolle fanden Inspektoren der Regionaldirektion Warna in einem Großhandelslager mehr als 130 Tonnen Linsen kanadischer Herkunft mit abgelaufenem Haltbarkeitsdatum. Im selben Lager lagen 49.775 Kilogramm Bohnen ohne Etikett, die laut Firmenunterlagen aus Ägypten stammen. Beide Mengen wurden per Anordnung aus dem Verkauf genommen, die Wirtschaftspolizei wird informiert. Hinweise nimmt die BABH-Hotline unter 0700 12 299 entgegen.
