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Nach Witkoff-Besuch bei Putin: Hardt und Strack-Zimmermann mahnen zur Vorsicht

Moskau signalisiert Gesprächsbereitschaft über die Ukraine. CDU-Außenpolitiker Hardt warnt vor einem „faulen Kompromiss“, FDP-Politikerin Strack-Zimmermann rät, „sehr nüchtern“ hinzuschauen.

Archivbild: Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP), 2023

Archivbild · Foto: Superbass / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

Nach dem Treffen des US-Sondergesandten Steve Witkoff mit Kremlchef Wladimir Putin in St. Petersburg mahnen deutsche Außen- und Sicherheitspolitiker zur Zurückhaltung. Nach Kremlangaben waren die Gespräche ernsthaft und ausführlich; Putin nannte Fortschritte „theoretisch möglich“. Russland prüfe US-Vorschläge, vieles hänge aber von der Ukraine ab.

Der CDU-Außenpolitiker Jürgen Hardt warnte laut ZDFheute: „Die Gefahr besteht, dass Putin die Situation für einen faulen Kompromiss ausnutzt.“ Die FDP-Politikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann sagte im „heute journal update“, man solle „sehr nüchtern hinschauen“. Nach ihrer Einschätzung baut US-Präsident Donald Trump vor den Midterms eine Geschichte auf, und Putin helfe ihm dabei.

Am Dienstag hatten sich Witkoff, der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj, Norwegens Regierungschef Jonas Gahr Støre und Finnlands Präsident Alexander Stubb in Oslo getroffen; Vertreter mehrerer europäischer Länder, darunter Deutschland, sowie der EU und der Nato waren per Video zugeschaltet. „Wir sind bereit für Verhandlungen“, erklärte Selenskyj. Putin kündigte zudem die Freilassung eines 2024 verurteilten US-Bürgers an.

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