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Correctiv wertet AfD-Leak aus: Moskau-Reisepläne und Abfrage zum Verfassungsschutz

Laut Correctiv zeigen die Mails Pläne für eine Moskau-Reise 2019 und eine interne Abfrage zu Verfassungsschutz-Einstufungen. Die AfD nennt das Leak einen Angriff auf die Demokratie.

Grafik: Correctiv wertet AfD-Leak aus: Moskau-Reisepläne und Abfrage zum Verfassungsschutz

Grafik: TERRA WORLD NEWS (eigene Darstellung nach den genannten Quellen)

Das Recherchenetzwerk Correctiv hat erste Ergebnisse seiner Auswertung des AfD-Datenlecks veröffentlicht. Das Archiv der Hackergruppe „Hexane“ umfasst demnach mehr als 280 Gigabyte, darunter rund 49.000 Dokumente und 165 Datenbanken; die Mails reichen von März 2013 bis zum 14. September 2026. Weil nicht alle Daten digitale Signaturen tragen, ist die Echtheit nicht durchgängig überprüfbar.

Laut Correctiv belegt die Korrespondenz Pläne für eine Delegationsreise nach Moskau im Februar 2019 zu dem Oligarchen Konstantin Malofejew; angekündigt habe sie der damalige brandenburgische Landeschef Andreas Kalbitz. Ob die Reise stattfand, geht aus den Mails nicht hervor. Zudem soll Stefan Möller, ein Vertrauter von Björn Höcke, Ende August alle Landesverbände nach ihren Einstufungen durch den Verfassungsschutz gefragt haben.

Die Unterlagen enthalten nach Correctiv-Angaben auch Ausschlussverfahren gegen Mitglieder, die Hakenkreuz-Symbole verbreitet haben sollen. Die AfD bestätigte den Angriff, beantwortet aber keine Fragen zur Echtheit einzelner Inhalte. Sie bezeichnete das Leak als „Angriff auf das deutsche Parteiensystem und damit auf die Demokratie“.

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