Dobrindt warnt: Linksextremisten könnten „Gen Z“-Proteste kapern
Vor den für den 31. Oktober geplanten Jugendprotesten in 21 deutschen Städten warnt Bundesinnenminister Dobrindt (CSU) vor Linksextremisten. Die Behörden beobachten die Lage täglich.

Archivbild · Foto: H-stt / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hat davor gewarnt, dass die angekündigten Jugendproteste der „Gen Z“ von Linksextremisten vereinnahmt werden könnten. „Es gibt auch in Deutschland eine extremistische Szene“, sagte er dem ZDF. „Wir merken ja, dass der Linksextremismus verstärkt zurück ist.“ Das gelte für Partnerländer wie für Deutschland.
Die Demonstrationen sind für den 31. Oktober geplant. Das Bündnis „Gen Z regelt“ ruft zu Protesten in 21 Städten auf, darunter Berlin, Hamburg, München und Köln. Es fordert mehr Investitionen in Bildung und Gesundheit, bezahlbares Leben, die Abschaffung der Wehrpflicht und mehr Mitsprache junger Menschen bei politischen Entscheidungen und beruft sich auf die Jugendproteste in Frankreich.
Nach Dobrindts Worten gibt es ein tägliches Monitoring und eine fortlaufend aktualisierte Gefährdungsbewertung; die Behörden bereiteten sich gemeinsam mit den Ländern und Sicherheitsbehörden vor. Zwischen Schülerdemonstrationen und dem, was gewaltbereite Extremisten mobilisieren könnten, werde klar unterschieden. „Man muss wachsam sein“, sagte der Minister.
