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Großer Akku im Wohnhaus: Projekt in Buffalo soll zeigen, dass das sicher geht

Ein Sozialwohnungsbau in Buffalo (USA) hat einen Lithium-Ionen-Speicher mit 3,75 Megawattstunden. Der Hersteller Viridi setzt auf einen feuerfesten Behälter, der einen Zellbrand einschließen soll.

Symbolbild: Batteriespeicher im Container (nicht das Projekt in Buffalo)

Symbolbild · Foto: Yan lance / Wikimedia Commons, CC0 (zugeschnitten und skaliert)

Im Apartmentkomplex Peace Bridge Place in Buffalo im US-Bundesstaat New York ist ein Lithium-Ionen-Batteriespeicher mit 3,75 Megawattstunden in Betrieb, wie die Nachrichtenagentur AP berichtet. Er kann das vollelektrische, mit Erdwärme beheizte Gebäude mit bezahlbaren Wohnungen mehrere Tage lang versorgen; laut Hersteller Viridi gehört er zu den größten Batteriesystemen in einem US-Wohngebäude. Der Speicher lädt, wenn Strom reichlich vorhanden ist, und speist bei Engpässen ins Netz zurück – der Netzbetreiber zahlt dafür, was die Stromkosten der Anlage senkt.

Viridi hat nach eigenen Angaben sechs Jahre und zehn Millionen Dollar in einen feuerfesten Behälter investiert. Platten, Folien und Abstände trennen die einzelnen Zellen, damit sich ein Defekt nicht ausbreitet. Bei einem Test, in dem die Batterie gezielt zum Versagen gebracht wurde, verkohlte ein über den Behälter gelegtes Baumwolltuch nicht. Im April meldete die Firma die Erfüllung von UL-Normen, die eine Aufstellung in Innenräumen ohne zusätzliche Löschanlage erlauben.

„The only thing that has been holding up installations at scale is safety“, sagt Viridi-Chef Jon M. Williams. Doreen Harris, Chefin der Energiebehörde NYSERDA, die das Projekt mitfinanziert hat, sieht darin einen wichtigen Nachweis für Sicherheit und Machbarkeit solcher Anlagen. Nach großen Batteriebränden gibt es in manchen US-Gemeinden Widerstand gegen Speicherprojekte.

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