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Roboter in der Notaufnahme? Cornell-Video mit Robotikforscherin Angelique Taylor

In einer neuen Folge des Video-Podcasts „Research Matters“ spricht Robotikforscherin Angelique Taylor darüber, was passiert, wenn ein Roboter in die Hektik einer Notaufnahme kommt.

Beim Abspielen wird das Video von YouTube (Google) geladen.

Foto: Mattes / Wikimedia Commons, Public domain (zugeschnitten und skaliert)

Video: YouTube · Cornell University · youtube.com

Die Cornell University hat am 20. Oktober auf ihrem offiziellen YouTube-Kanal eine Folge ihres Video-Podcasts „Research Matters“ veröffentlicht. Unter dem Titel „Do robots belong in the emergency room?“ geht es um die Arbeit von Angelique Taylor, die an Cornell Tech das AIRLab leitet und an Weill Cornell Medicine auch in der Notfallmedizin lehrt. Laut Universität spricht sie darüber, was passiert, wenn ein Roboter in die Hektik einer Krankenhaus-Notaufnahme kommt.

Bekannt ist Taylors Team für einen Ansatz aus früheren Studien: Es hat einen gewöhnlichen Notfallwagen – den rollbaren Schrank mit Medikamenten und Material für Wiederbelebungen – mit LED-Leisten, Lautsprecher und Tablet ausgerüstet. Auf Anfrage zeigt der Wagen per Blinklicht oder Sprachhinweis, in welcher Schublade etwas liegt, und erinnert an Medikamente. In einer Pilotstudie mit 84 Teilnehmenden, die in Gruppen eine Wiederbelebung an einer Übungspuppe simulierten, bewerteten diese den Roboterwagen mit Licht- und Sprachsignalen als weniger belastend und nützlicher als einen normalen Wagen.

Eine Feldstudie mit Pflege- und Ärzteteams zeigte laut Cornell ebenfalls eine geringere Arbeitsbelastung, aber auch Verbesserungsbedarf bei den visuellen Signalen. Man könne nicht direkt zu einem vollständig autonomen System übergehen, sagte Taylor schon 2024; zunächst müsse man verstehen, wie ein Roboter helfen kann.

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