Kölner Dom: Vor 146 Jahren wurde das Welterbe nach 632 Jahren Bauzeit vollendet
Am 15. Oktober 1880 wurde die Fertigstellung des Kölner Doms gefeiert. Die Kathedrale mit ihren über 157 Meter hohen Türmen gehört seit 1996 zum UNESCO-Welterbe.

Foto: Jörg Braukmann / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)
Am 15. Oktober 1880 wurde in Köln gefeiert, was über Jahrhunderte unvollendet geblieben war: die Fertigstellung des Doms. Daran erinnerte das bulgarische Portal Fakti.bg am 15. Oktober. Der Grundstein war bereits am 15. August 1248 gelegt worden, insgesamt dauerte der Bau damit 632 Jahre. Die beiden Türme sind mehr als 157 Meter hoch, für kurze Zeit war der Dom das höchste Gebäude der Welt.
Ein Grund für den gewaltigen Bau waren die Reliquien der Heiligen Drei Könige, die 1164 von Mailand nach Köln gebracht worden waren und die Stadt zu einem bedeutenden Pilgerziel machten. Im 16. Jahrhundert kamen die Arbeiten zum Erliegen, mehr als drei Jahrhunderte lang blieb die Kathedrale unvollendet. Erst 1842 legte der preußische König Friedrich Wilhelm IV. einen neuen Grundstein, die letzte Bauphase leiteten die Architekten Ernst Friedrich Zwirner und Richard Voigtel. An der Feier 1880 nahm Kaiser Wilhelm I. teil.
Im Zweiten Weltkrieg wurde der Dom schwer beschädigt und später restauriert. 1996 nahm die UNESCO ihn in die Liste des Welterbes auf. Die gotische Kathedrale steht direkt neben dem Hauptbahnhof und ist eines der bekanntesten Wahrzeichen Deutschlands. Wer die Türme besteigen möchte, sollte sich vorab über Öffnungszeiten und Gottesdienste informieren.
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