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Bombendrohungen per E-Mail: Auch Bulgariens Verteidigungsministerium betroffen

Verteidigungsminister Stojanow berichtet im Parlament von drei Drohmails gegen das Ministerium Anfang Oktober. Auch Kindergärten der Armee-Agentur erhielten Drohungen. Der Absender ist unbekannt.

Archivbild: Nationalversammlung in Sofia

Archivbild · Foto: Elena Chochkova / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 (zugeschnitten und skaliert)

Bulgariens Verteidigungsministerium in Sofia ist Anfang Oktober Ziel von Bombendrohungen geworden. Wie Verteidigungsminister Dimitar Stojanow am Freitag im Parlament auf eine Anfrage des Wasraschdane-Abgeordneten Iwelin Parwanow mitteilte, gingen drei E-Mails über angeblich platzierte Sprengsätze im Ministeriumsgebäude ein – laut BTA am 5., 6. und 7. Oktober. Die Nachrichten wurden an die offiziellen Kontaktadressen geschickt, die auf der Internetseite des Ministeriums stehen.

Bei den Kontrollen wurden nach Angaben des Ministeriums keine Sprengsätze gefunden, Mitarbeiter wurden nicht evakuiert. Neun weitere Drohmails richteten sich gegen Einrichtungen der Exekutivagentur für Militärclubs und Erholung, darunter staatliche Kindergärten in Karlowo und Stara Sagora. Dort wurden laut BTA Maßnahmen ergriffen, um das Personal hinauszubringen, und die Gebäude gesichert.

Wer die Mails verschickt hat, ist nach Angaben Stojanows noch unklar; auch die IP-Adresse des verwendeten Geräts sei nicht ermittelt. Alle Informationen seien an die Behörde zur Bekämpfung der organisierten Kriminalität (GDBOP) und das Innenministerium weitergeleitet worden. Seit Monaten erhalten in Bulgarien Schulen, Gerichte und Behörden falsche Bombenwarnungen – neun Tage vor der Präsidentenwahl am 25. Oktober.

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