Berlin --:--Dienstag, 13. Oktober 2026
LIVE
AutoNACHRICHTENFAKTENKONTEXT
Auto ·

Stellantis-Chef Filosa: Zu viele Werke in Europa – aber keine Schließungen

Stellantis-Chef Antonio Filosa hat in Paris Werksschließungen trotz Überkapazitäten ausgeschlossen. Eine Aufspaltung des Konzerns oder einen Verkauf von Maserati lehnt er ab.

Stellantis-Chef Antonio Filosa (links) im Juli 2026 in Brasília (Archivbild)

Archivbild · Foto: Ricardo Stuckert / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

Stellantis hat nach den Worten von Konzernchef Antonio Filosa in Europa zu viele Produktionskapazitäten, will aber keine Werke schließen. „Wir haben überschüssige Produktionskapazitäten, besonders in Europa, aber wir wollen keine Werke schließen“, sagte er am 13. Oktober beim Paris Automotive Summit im Rahmen des Autosalons, wie Euronews berichtet. Stattdessen sollen Werke gemeinsam genutzt werden, auch mit den chinesischen Partnern Leapmotor und Dongfeng; Produktion in Europa sei möglich.

Im Interview mit Bloomberg TV nannte Filosa eine Trennung der europäischen und amerikanischen Marken „überhaupt nicht plausibel“, weil die 14 Marken Technik teilten. Auch ein Verkauf von Maserati komme „überhaupt nicht“ infrage. Der Konzern habe bereits die Schwelle zur Rückkehr in die Gewinnzone überschritten, sagte er laut Just Auto.

Der Strategieplan FaSTLAne 2030 sieht laut Euronews Investitionen von 60 Milliarden Euro vor, 40 Prozent davon für markenübergreifende Technik. Die neue globale Plattform STLA One startet mit Peugeot. Bei der Überarbeitung der EU-CO2-Regeln mahnte Filosa eine schnelle Einigung an: „Wir sind uns in 90 Prozent der Fragen einig.“

Mehr aus dem Ressort

← Auto