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Frasers stockt bei Burberry auf 7,42 Prozent auf – Hugo Boss schon fast zur Hälfte

Der britische Handelskonzern Frasers erhöht erneut seinen Anteil an Burberry und bündelt seine Luxusgeschäfte in einer neuen Sparte. An Hugo Boss hält er knapp 48 Prozent.

Firmenzentrale von Hugo Boss in Metzingen (Archivbild)

Archivbild · Foto: Giftzwerg 88 / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 (zugeschnitten und skaliert)

Die britische Frasers Group hat ihren Anteil an der Luxusmarke Burberry erneut erhöht. Wie FashionNetwork und FashionUnited am 12. und 13. Oktober berichteten, hält der Konzern nun 7,42 Prozent der Stimmrechte. Ende September hatte Frasers 6,32 Prozent gemeldet, zu Jahresbeginn waren es noch 4,16 Prozent. Die gesamte Position wird über verkaufte Put-Optionen gehalten, deren Laufzeiten laut FashionUnited bis Ende 2027 reichen. Bekannt geworden ist Frasers ursprünglich als Eigentümer der Sportartikelkette Sports Direct.

Parallel hat Frasers in diesem Monat eine eigene Luxussparte gegründet, Frasers Group Luxury. Dazu gehören der Multibrand-Händler Flannels, die US-Boutiquenkette The Webster und das traditionsreiche Kaufhausunternehmen Harvey Nichols, das Frasers aus der Insolvenzverwaltung übernommen hat. Über diese Struktur will der Konzern in Europa und Nordamerika wachsen. Unbestätigten Berichten zufolge soll Frasers den zunächst zögernden Vorbesitzer von Harvey Nichols gedrängt haben, sich an dem Geschäft zu beteiligen.

Auch in Deutschland ist Frasers ein Schwergewicht: Am Premium-Modehaus Hugo Boss hält die Gruppe laut FashionUnited knapp 48 Prozent. Frasers-Chef Michael Murray ist inzwischen Vorsitzender des Hugo-Boss-Aufsichtsrats. Nach Angaben von FashionNetwork strebt Frasers eine Übernahme von Hugo Boss an, die der Vorstand zunächst abgelehnt hatte. Bei Hugo Boss selbst ist seit dem 1. Oktober Ivica Maric Finanz- und Operativchef; er folgte auf Yves Müller.

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