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Funk kaputt, Renningenieur auf dem Podium: Verstappens besonderer Singapur-Sieg

Red Bull schickte Gianpiero Lambiase zur Siegerehrung – womöglich zum letzten Mal mit Verstappen. In Austin übernimmt erstmals Tom Hart den Funk.

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Foto: Liauzh / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

Video: YouTube · FORMULA 1 · youtube.com

Bei seinem ersten Sieg in Singapur bekam Max Verstappen eine Überraschung: Red Bull schickte seinen langjährigen Renningenieur Gianpiero Lambiase zur Entgegennahme des Konstrukteurspokals auf das Podium. „Ich habe nicht erwartet, dass er mit mir aufs Podium geht“, sagte Verstappen laut GPFans. „Es könnte das letzte Mal sein.“ Lambiase betreut Verstappen seit dessen erstem Sieg in Spanien 2016; er wechselt zu McLaren, den Zeitpunkt verhandeln Red Bull und McLaren laut Motorsport.com noch.

Im Rennen funktionierte Verstappens Funk nicht richtig: Er hörte das Team, seine Antworten waren aber unverständlich. Lambiase und Verstappen verständigten sich deshalb über ein Zeichensystem – Schweigen hieß, unter Safety-Car an die Box zu kommen, ein Druck auf den Funkknopf, draußen zu bleiben. „Vielleicht war GP froh, dass es nicht funktionierte“, scherzte Verstappen. Teamchef Laurent Mekies sagte, der Fehler liege auf Seiten von Red Bull.

Bei drei der sechs verbleibenden Rennen – Austin, São Paulo und Las Vegas – wird Tom Hart als Renningenieur am Funk sitzen, Lambiase bleibt dort als Head of Racing an der Strecke. Hart soll Lambiases Nachfolge antreten; er war ursprünglich für Williams vorgesehen. Nächstes Rennen ist der Große Preis der USA am 25. Oktober.

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