Roboter zur Miete: Lager-Start-up Ultra sammelt 50 Millionen Dollar ein
Die zweiarmigen Packroboter aus Brooklyn haben schon mehr als eine halbe Million Bestellungen verpackt. Das „Gehirn“ liefert die KI-Firma Physical Intelligence.
Foto: Techwords / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)
Video: YouTube · Ultra Robotics · youtube.com
Das Robotik-Start-up Ultra aus Brooklyn hat in einer Series-A-Runde 50 Millionen Dollar eingesammelt. Angeführt wurde sie von Framework Ventures, auch Y Combinator beteiligte sich. Zusammen mit einer früheren Seed-Runde über 12 Millionen Dollar kommt Ultra damit auf 62 Millionen Dollar, wie das Wirtschaftsmagazin Fortune am 9. Oktober berichtete.
Ultra vermietet seine Roboter als Dienstleistung: Kunden zahlen eine einmalige Einrichtungsgebühr und danach monatlich für Hardware und Software. Der stationäre Roboter OP1 („Operator“) hat zwei Arme, steht auf feststellbaren Rollen, braucht 1,5 mal 1,5 Meter Platz und läuft an einer normalen Steckdose. Er packt, sortiert und stellt Sets zusammen; jeder Arm trägt bis zu rund 4,5 Kilogramm. Nach Firmenangaben haben die Roboter bereits mehr als eine halbe Million Bestellungen versandfertig gemacht. Den Umsatz nennt Ultra nicht.
Die KI-Modelle stammen vom Start-up Physical Intelligence, das laut Fortune mit 5,6 Milliarden Dollar bewertet ist: Ultra baut den „Körper“, Physical Intelligence das „Gehirn“, das sich an die Abläufe des jeweiligen Kunden anpasst. Ultra-Chef Jon Miller Schwartz sieht Roboter ohne Menschengestalt derzeit im Vorteil; humanoide Roboter würden nach seiner Schätzung erst in etwa fünf Jahren in ähnlichem Umfang eingesetzt.
Quellen
- Fortune – Ultra raises $62 million for fast-growing robots-as-a-service, tie-up with Physical Intelligence (09.10.2026)
- Humanoids Daily – Ultra Raises $50 Million Series A for Warehouse Robots (09.10.2026)
- Ultra – OP1 (Herstellerseite)
- Ultra Robotics – Introducing Operator | An Industrial AI Robot by Ultra (YouTube)
