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Vom Marni-Laufsteg zur Massenmode: Vogue begleitet Francesco Risso durch seinen Alltag

Der frühere Marni-Designer ist Kreativchef der Uniqlo-Schwester GU. Die erste Bilanz fällt gemischt aus: mehr Gewinn, aber ein holpriges Schlussquartal.

Beim Abspielen wird das Video von YouTube (Google) geladen.

Grafik: TERRA WORLD NEWS (eigene Darstellung nach den genannten Quellen)

Video: YouTube · Vogue · youtube.com

Die US-Vogue hat ein Videoporträt des italienischen Designers Francesco Risso veröffentlicht: „A Day in the Life of Fashion Designer Francesco Risso“ begleitet ihn durch einen Arbeitstag. Risso war rund zehn Jahre bei Prada und von 2016 bis 2025 Kreativdirektor von Marni. Heute verantwortet er als Kreativdirektor die Kollektionen von GU, der günstigeren Schwestermarke von Uniqlo im Konzern Fast Retailing. Seine erste Kollektion für GU, Herbst/Winter 2026, wird seit Ende Juli eingeführt.

Die Kollektion ist um sechs Stilwelten aufgebaut: Minimal, Classic, Playful, Utility, Sport und Cozy. Alltagskleidung könne „zugleich praktisch und ausdrucksstark, vertraut und überraschend“ sein, sagte Risso zum Start. Fast-Retailing-Chef Tadashi Yanai nannte GU ein Geschäft mit „enormem Potenzial“, das zur weltweiten Marke werden solle. Der Start fiel mit dem 20-jährigen Bestehen von GU zusammen.

Wie es geschäftlich läuft, zeigen die am 9. Oktober vorgelegten Jahreszahlen von Fast Retailing: Der Umsatz von GU stieg im Geschäftsjahr bis Ende August um 1,8 Prozent auf 336,7 Milliarden Yen, der operative Gewinn um 11 Prozent auf 31,5 Milliarden Yen. Im vierten Quartal liefen die Verkäufe laut FashionNetwork jedoch schleppend, weil GU sein Herbst/Winter-Sortiment erneuerte und zugleich die Nachfrage nach Sommerartikeln bedienen wollte; dabei gab es Abstimmungsprobleme. Die Zahl der Artikel wurde verringert; der Umbau gilt als nicht abgeschlossen.

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