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Reitsport trifft Luxus: Berliner Label 032c zeigt erste eigene Damenkollektion

Mit „Stable“ steigt die Modemarke des Berliner Magazins 032c in die Damenmode ein. Kreativdirektorin Maria Koch verbindet Elemente aus dem Reitsport mit zeitgenössischer Luxusmode.

Sitz von 032c in Berlin (Archivbild)

Archivbild · Foto: Lear 21 / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

Das Modelabel des Berliner Magazins 032c hat bei der Paris Fashion Week seine Kollektion „Stable“ für Frühjahr/Sommer 2027 gezeigt. Laut TextilWirtschaft ist es die erste eigenständige Damenkollektion der Marke und damit der offizielle Einstieg in die Damenkonfektion. Verantwortlich ist Kreativdirektorin Maria Koch. Die Entwürfe verbinden Funktionalität aus dem Reitsport mit Womenswear. Als Referenzen nennt Koch die Malerin Lotte Laserstein und den Philosophen Roland Barthes, wie sie FashionUnited in einem am 12. Oktober veröffentlichten Interview sagte.

Der Bezug zum Pferdesport ist biografisch: Koch wuchs in Göttingen auf, ritt ab dem Alter von fünf Jahren und gehörte mit 15 und 16 dem niedersächsischen Dressur-Landeskader an. Später fand sie über die Musik in die Techno-Szene. „Anstrengung und Lust waren für mich nie Gegensätze“, sagte sie FashionUnited. Und weiter: „Ich denke Kollektionen eher in Kapiteln als in Büchern.“ „Stable“ sei ein solches Kapitel in der Geschichte von 032c.

Für einzelne Teile arbeitet das Label mit Spezialisten zusammen: Die Reitstiefel entstehen mit De Niro, die Handschuhe mit Roeckl Sports, dazu kommt eine eigens für den Reitsport gestaltete Brille von Mykita. Verkauft wird die Kollektion international über Luxushändler, besonders stark sei die Resonanz in den USA, berichtet FashionUnited. Zuletzt hat 032c außerdem auf YouTube eine „Pirate Radio Station“ gestartet.

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