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Galeria: Auch Restaurants und Markthallen insolvent – 1.600 Jobs betroffen

Nach dem vierten Insolvenzantrag des Warenhauskonzerns folgen zwei Tochterfirmen. Für 12.000 Beschäftigte in 83 Filialen wurde Insolvenzgeld beantragt.

Galeria-Kaufhaus in Köln (Archivbild)

Archivbild · Foto: Edison McCullen / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

Beim Warenhauskonzern Galeria haben zwei weitere Gesellschaften beim Amtsgericht Düsseldorf Insolvenz beantragt: die Betreiber der Galeria-Restaurants und der Lebensmittelmärkte „Galeria Markthalle“. Betroffen sind laut FashionUnited rund 1.600 Beschäftigte in 39 Restaurants und 21 Märkten. Die vorläufige Verwaltung wurde am 6. Oktober angeordnet; zuständig ist wie beim Mutterkonzern der Düsseldorfer Anwalt Frank Kebekus.

Galeria selbst hatte am 2. Oktober zum vierten Mal binnen sechs Jahren Insolvenz beantragt. Für die rund 12.000 Beschäftigten in 83 Filialen hat Kebekus nach dpa-Informationen Insolvenzgeld beantragt, das über eine Bank vorfinanziert werden soll. Die Gehälter summieren sich demnach auf knapp 25 Millionen Euro im Monat. Wann die Bundesagentur für Arbeit entscheidet, ist offen.

Unklar bleibt, welche Häuser schließen. Bekannt ist eine Liste mit 33 Standorten, die schon vor der Insolvenz geprüft wurden; im schlimmsten Fall könnte laut Berichten fast jede zweite Filiale betroffen sein. Bestätigt ist das nicht. Silke Zimmer vom Verdi-Bundesvorstand sprach laut Cash. von „haarsträubenden Managementfehlern“. Die Gewerkschaft erklärte: „Es darf nicht sein, dass die Beschäftigten die Fehler der Chefetagen austragen müssen.“

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