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Vier Tracklimits-Verstöße, keine Strafe: Warum Antonelli in Singapur davonkam

Der WM-Spitzenreiter verließ in Singapur viermal die Strecke. Die FIA verzichtete auf die übliche Fünf-Sekunden-Strafe – wegen Bremsproblemen, die Mercedes am Funk besprochen hatte.

Andrea Kimi Antonelli im Mercedes beim Großen Preis von Singapur 2025 (Archivbild)

Archivbild · Foto: Liauzh / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

Andrea Kimi Antonelli hat beim Großen Preis von Singapur viermal gegen die Tracklimits verstoßen und ist trotzdem ohne Strafe geblieben. Laut formel1.de wurden drei Verstöße in der ersten Rennhälfte in Kurve 2 (zweimal) und Kurve 19 registriert, der vierte kurz danach in Kurve 7. Normalerweise folgt darauf eine Fünf-Sekunden-Strafe – sie hätte am Ergebnis allerdings nichts geändert, weil der Mercedes-Pilot als Dritter 15,9 Sekunden vor Lando Norris ins Ziel kam.

Ein FIA-Sprecher erklärte den Verzicht mit Bremsproblemen, die Mercedes am Funk besprochen hatte; die Sportkommissare sahen darin einen nachvollziehbaren Grund, und einen Vorteil habe Antonelli durch den Ausritt nicht gehabt. Teamchef Toto Wolff sagte laut PlanetF1, die Bremsen seien nach dem Boxenstopp überhitzt: „I think it was after the stop, and that is why the brake went long.“ Antonelli selbst berichtete, er sei in der VSC-Phase beinahe in die Mauer gefahren.

In der WM führt der Italiener nach 17 von 22 Rennen mit 340 Punkten vor seinem Teamkollegen George Russell (238) und Lewis Hamilton (229). Laut F1-Insider kann er den Titel bereits beim Großen Preis der USA in Austin am 25. Oktober perfekt machen – mit einem Sieg, wenn Russell nicht besser als Zehnter und Hamilton nicht besser als Fünfter wird.

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