Uganda: 27 Staatsbürger im Kampf für Russland getötet oder vermutlich tot
Ein Schreiben der Botschaft in Moskau spricht von Toten oder vermutlich Toten. Die Nachricht kommt zum Russland-Afrika-Gipfel in Moskau. Ein Bericht wirft Moskau und Pjöngjang ein Netz für Zwangsarbeit vor.

Symbolbild · Foto: Rebeccananonof / Wikimedia Commons, CC0 (zugeschnitten und skaliert)
27 Staatsbürger Ugandas, die für den Kampf auf russischer Seite in der Ukraine angeworben wurden, sind getötet worden oder werden für tot gehalten. Das geht aus einem Schreiben der ugandischen Botschaft in Moskau hervor, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters laut einer Übersicht von Just Security. Die Botschaft erhielt die Information demnach per Verbalnote vom russischen Außenministerium; ein Beamter des ugandischen Außenministeriums bestätigte die Echtheit des Schreibens.
Die Nachricht kam, während Präsident Wladimir Putin in Moskau Gastgeber eines Gipfels mit afrikanischen Staats- und Regierungschefs war, darunter Kenias Präsident William Ruto. Moskau bemüht sich, seinen Einfluss in Afrika auszubauen.
Unterdessen wirft die Menschenrechtsorganisation Global Rights Compliance einem von Nordkorea unterstützten russischen Vermittlernetz vor, nordkoreanische Arbeiter unter ausbeuterischen Bedingungen einzusetzen, teils in Fabriken, die den Krieg beliefern. Das verstoße gegen UN-Sanktionen, so die Organisation.
