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Nordkorea feuert rund zehn Raketen ab – Kim: „Stärke ist Frieden“

Die Raketen starteten bei Wonsan und flogen rund 250 Kilometer weit. Pjöngjang zeigte zudem Drohnenübungen gegen Nachbauten südkoreanischer Posten. Seoul spricht von einem Bruch von UN-Resolutionen.

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Foto: The Presidential Press and Information Office / Wikimedia Commons, CC BY 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

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Nordkorea hat am Donnerstag nach Angaben des südkoreanischen Generalstabs rund zehn ballistische Kurzstreckenraketen aus der Gegend von Wonsan in Richtung Japanisches Meer abgefeuert. Die Raketen flogen etwa 250 Kilometer weit. Auch Japans Verteidigungsministerium registrierte einen mutmaßlichen ballistischen Raketenstart; Einschläge in Japans ausschließlicher Wirtschaftszone wurden nicht festgestellt. Nach Zählung der Agentur Yonhap war es der 17. Start ballistischer Raketen Nordkoreas in diesem Jahr.

Die Staatsagentur KCNA meldete am Freitag, Machthaber Kim Jong Un habe eine Ausstellung unbemannter Technik besucht, bei der Drohnen Ziele mit „100-prozentiger Genauigkeit“ getroffen hätten. Gezeigt wurden auch 600-Millimeter-Mehrfachraketenwerfer, darunter ein hochpräziser Werfer namens „Sniper“. Fotos zeigen Angriffe auf Attrappen, die mutmaßlich südkoreanische Grenzposten und US-Panzer darstellen. „Stärke ist Frieden, und Frieden kann nur durch Stärke garantiert werden“, zitierte das Staatsfernsehen Kim.

Seouls Nationales Sicherheitsbüro kam zu einer Krisensitzung zusammen und erklärte, die Starts verstießen gegen Resolutionen des UN-Sicherheitsrats. Die Spannungen wachsen seit September, als Minen an der Grenze drei südkoreanische Soldaten verletzten. Seoul schlug Gespräche zur Klärung des Grenzverlaufs vor, Pjöngjang hat nicht geantwortet. Experten zufolge will Nordkorea die USA zu größeren Zugeständnissen drängen.

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